Deutsche Bank Stiftung

Akademie Musiktheater heute

Kuratorium

Tatkräftige Unterstützung und Beratung für die Akademie: Die Kuratoren

Ein hochkarätig besetztes Kuratorium steht der Akademie Musiktheater heute zur Seite und trägt mit seinem Engagement wesentlich zum Erfolg des Programms bei.

Sebastian Baumgarten
Sebastian Baumgarten
Regisseur

Seit 1992 eigene Regiearbeiten in Oper und Schauspiel; 2010 Ralph Benatzkys „Im weißen Rößl“ an der Komischen Oper in Berlin, 2006/07 Benjamin Brittens „Peter Grimes“ an der Dresdner Semperoper, 2005/06 Shakespeares „Richard III.“ am Schauspiel Hannover, Händels „Orest“ an der Komischen Oper Berlin, Millers „Hexenjagd“ am Schauspiel Köln. 2003-2005 Chefregisseur am Meininger Theater, 1999-2002 Oberspielleiter am Staatstheater Kassel. Regie-Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler" in Berlin. Geboren 1969 in Ost-Berlin.

Titus Engel
Titus Engel © Detlef Baltrock

Dirigent.

Im Februar 2011 gab er im Teatro Real Madrid sein Debut mit Pilar Jurados‘ „El pagina blanca“ (UA). 2000 Operndebut mit Benjamin Schweitzers „Jakob von Gunten“ (UA). Seit da zahlreiche Uraufführungen (Sergeij Newski, Leo Dick, Elena Mendoza, Olga Neuwirth) und Neuproduktionen (Monteverdi Orfeo, Monzart Don Giovanni, Weber Freischütz) u.a. am Teatro Real Madrid, Theater an der Wien, Ruhrtriennale, Radialsystem Berlin, Berliner Festspiele. Er leitet u.a. das Orchestre de l'Opéra de Paris, das WDR-Rundfunkorchester sowie die führenden Ensembles der zeitgenössischen Musik. Seit 2000 musikalischer Leiter des Dresdner Ensemble für zeitgenössische Musik courage. Er ist Initiator der „Akademie Musiktheater heute“ und der Ligerzer Opernwerkstatt. Er arbeitete als Assistent u.a. von Sylvain Cambreling, Marc Albrecht und Lothar Zagrosek. Musikwissenschafts- und Philosophiestudium (Zürich, Berlin). Dirigierstudium bei Christian Kluttig (Dresden). Geboren 1975 in Zürich, Schweiz.

Prof. Heiner Goebbels
Prof. Heiner Goebbels © Jakob Rendtorff

Komponist und Theatermacher.

Ab 2012 bis 2014 Intendant der Ruhrtriennale. Im Mai 2010 feierte sein szenisches Konzert „Industry and Idleness“ in Zürich Premiere. Einen Monat zuvor erhielt er in Mainz den Kunstpreis des Landes Rheinland-Pfalz. Seit 2006 ist er Präsident der Hessischen Theaterakademie, seit 2003 leitet er das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität, Gießen. Die Musiktheaterproduktionen „Max Black“, „Hashirigaki“, „Eraritjaritjaka“, „Stifters Dinge“ und „I went to the house but did not enter“ (alle produziert vom Theatre Vidy, Lausanne) sowie „Schwarz auf Weiss“, „Eislermaterial“, „Landschaft mit entfernten Verwandten“ mit dem Ensemble Modern werden ebenso wie seine Kompositionen für großes Orchester ("Surrogate Cities") weltweit aufgeführt. Geb. 1952, Studium der Soziologie und Musik in Frankfurt am Main.

Johannes Harneit
Johannes Harneit © Johannes Harneit
Komponist und Dirigent.

Komponiert einen Doppelabend (nach Stücken von Gero Troike) für die Oper Leipzig, der dort 2012 vom GMD Ulf Schirmer, Chefregisseur Peter Konwitschny und Bühnenbildner Helmut Brade uraufgeführt werden wird. 2007-2010 Chefdirigent am Nationaltheater Belgrad. Von 2001-2006 Musikdirektor an der Staatsoper Hannover. Seine Kompositionen sind bei SIKORSKI in Hamburg verlegt. Johannes Harneit studierte Komposition und Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Geboren 1963 in Hamburg.

Christian Jost
Christian Jost
Komponist und Dirigent.

Kompositionsaufträge u.a. für „Hamlet“, Komische Oper Berlin (UA 2009), „Die arabische Nacht“, Aalto Theater Essen (UA 2008), "ANGST", Rundfunkchor Berlin (UA 2006) und „Vipern“, Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf (UA 2005). “Composer in Residence“ u.a. für die Komische Oper Berlin (2008/9) und die Deutsche Oper am Rhein (2004/5). Kompositionsaufträge u.a. von den Berliner Philharmonikern, dem Shanghai Symphony Orchestra, dem Residentie Orkest Den Haag sowie u.a. von den Musikfestivals von Schleswig-Holstein, dem Lucerne Festival und dem Jerusalem Chamber Music Festival. 1983-89 Studium in Köln und San Francisco.

Bernd Loebe
Bernd Loebe © Maik Scharfscheer

Intendant der Oper Frankfurt am Main

Im Juni 2010 wurde er zum Vorsitzenden der Deutschen Opernkonferenz gewählt. Seit März 2009 hat er das Amt des Vizepräsidenten der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste inne. Seit 2002 ist er Intendant der Oper Frankfurt. 1990 wurde er Künstlerischer Direktor des Théâtre Royal de la Monnaie, Brüssel. Seither ist er Internationalen Gesangswettbewerben (Gütersloh, Barcelona u.a.) als Juror verbunden. 1979 wechselte er in die Musikabteilung des Hessischen Rundfunks, später übernahm er die Opernredaktion. Von 1975 bis 1980 war er regelmäßiger Mitarbeiter in der Musikredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Neuen Musikzeitung und der Opernwelt. Zudem arbeitete er als freier Mitarbeiter beim Hessischen Rundfunk. Jurastudium und privates Klavierstudium in Frankfurt am Main.

Sergio Morabito
Sergio Morabito
Dramaturg und Regisseur.

Seit 2011 Chefdramaturg an der Oper Stuttgart. 2008 erarbeitete er im Regieteam mit Jossi Wieler u.a. „Un ballo in maschera“ an der Staatsoper Unter den Linden Berlin sowie „Rusalka“ bei den Salzburger Festspielen. 2007 entstand an der Nederlandse Opera Amsterdam ein Mozart/Da Ponte-Zyklus. Von „Opernwelt“ wurden Wieler/Morabito 2001 zum „Regieteam des Jahres“, ihre Inszenierungen von "Doktor Faust" (San Francisco und Stuttgart, 2005) und „Alceste“ (Stuttgart, 2006) jeweils zur „Inszenierung des Jahres“ gewählt. „Doktor Faust“ erhielt zudem 2007 den 1. Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ für die beste Opernregie. Seit 1993 gemeinsame Operninszenierungen mit Jossi Wieler. Produktionsdramaturg u.a. bei Ruth Berghaus und Andrea Breth. 1993 engagierte ihn Klaus Zehelein an die Staatsoper Stuttgart, der er bis heute angehört. Studium der Angewandten Theaterwissenschaften in Gießen. Geboren 1963 in Frankfurt am Main.

Enno Poppe

Dirigent und Komponist.

Viktor Schoner
Viktor Schoner © Sophie Bansac / Julia Schmitt
Seit der Spielzeit 2008/2009 Künstlerischer Betriebsdirektor an der Bayerischen Staatsoper in München.  

Von 2004 bis 2008 an der Opéra National de Paris Bastille/Garnier tätig, zunächst als Adjoint au Directeur, seit 2006 als Directeur de la coordination artistique. 2002 bis 2004 persönlicher Referent und dramaturgischer Mitarbeiter des Intendanten Gérard Mortiers bei der ersten Ruhrtriennale, die er mitentwickelte. In gleicher Funktion von 2001 bis 2002 bei den Salzburger Festspielen tätig. 1999 bis 2001 Fellow an der Graduate School of Arts and Science der New York University. Studium der Bratsche an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und Musikwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Gemeinsam mit Titus Engel gründete Viktor Schoner die „Akademie Musiktheater heute“, die seit 2001 von der Deutsche Bank Stiftung fortgeführt wird. Geboren 1974, aufgewachsen in Aschaffenburg.

Eva Wagner-Pasquier
Eva Wagner-Pasquier © Enrico Nawrath

Künstlerische Leiterin der Bayreuther Festspiele

Seit 2008 leitet Eva Wagner-Pasquier gemeinsam mit Katharina Wagner die Festspiele in Bayreuth. Zuvor war sie bereits an der Wiener Staatsoper tätig, betreute bei der Produktionsfirma Unitel Opern- und Konzertfilme und war Direktorin am Royal Opera House Covent Garden in London. Außerdem war Eva Wagner-Pasquier beratend für das Festival von Aix-en-Provence, das Teatro Real in Madrid und die Metropolitan Opera in New York tätig.

Dr. Klaus Zehelein
Klaus Zehelein

Präsident der Bayerischen Theaterakademie „August Everding“

Seit Herbst 2006 Präsident der Bayerischen Theaterakademie „August Everding“. 1991-2006 Intendant der Staatsoper Stuttgart. Seit 2003 Präsident des Deutschen Bühnenvereins. 1989-1991 Künstlerischer Direktor des Hamburger Thalia-Theaters. Dramaturg u. a. in Kiel, Oldenburg, Berlin, Brüssel, Wien und Frankfurt, dort auch koordinierender Operndirektor. Geboren 1940 in Frankfurt am Main.

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