Jörn Arnecke erläuterte in einem Gespräch mit Olaf A. Schmitt die Hintergrund des Stücks: „Terra ist das Land, maligna heißt böse oder auch bösartig. Der Text ist extra für dieses Stück von der Berliner Autorin Hannah Dübgen verfasst worden. Er wirkt zunächst wie eine poetische Landschaftsbeschreibung und kippt dann in die Innensicht eines kranken Körpers. Für mich war es sehr aufregend, diesen ausdrucksstarken, brüchigen Text zum Klingen zu bringen. Die Musik erforscht die Grenzzonen aus Ton und Geräusch, aus Singen und Atmen.“
Die Zusammenarbeit zwischen Arnecke und Dübgen wurde an anderer Stelle fortgesetzt: Für das Scharoun Ensemble, das aus Solisten der Berliner Philharmoniker besteht, haben die beiden ein Auftragswerk geschrieben, das im Mai 2007 unter dem Titel „Äther“ uraufgeführt wurde.