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Stipendiaten 2006–2008 
Stipendiaten 2006–2008
Ein Nachwuchsprogramm wird geprägt von den Menschen, die an ihm teilnehmen – ihr Engagement, ihre Ideen und ihre Persönlichkeit machen die Akademie Musiktheater heute erst lebendig.
Christin Bahnert
Sparte: Dramaturgie
Seit der Spielzeit 2007/08 Dramaturgin am Theaterhaus Jena. Produktionsdramaturgie für „Der Waschboy“ (UA) von R. Kemnitzer am Schauspiel Stuttgart und für „MozartNullSechs. Eine szenisch-musikalische Feier" in Leipzig. Dramaturgische Mitarbeit bei „L’ Orfeo“, Oper Frankfurt. Dramaturgieassistenz bei Jelineks „Das Werk“, Schauspiel Stuttgart. Regieassistenz am Nationaltheater Mannheim bei „Ascanio in Alba“. Dramaturgiestudium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Studium der Theaterwissenschaft und Neueren Deutschen Literatur an der Freien Universität Berlin. Geboren 1981 in Dresden.
 
Masayuki Carvalho
Sparte: Dirigieren
Seit der Saison 2006/07 Pianist mit Dirigierverpflichtung am Theater Regensburg. Assistent des musikalischen Leiters J. Salemkour an der Staatsoper unter den Linden, Berlin. Zusammenarbeit u. a. mit den Berliner Symphonikern, der Wroclawer Philharmonie und dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt. Meisterkurs bei K. Masur. Mit 15 Jahren Auftritt als Pianist im Rahmen des XVI. Internationalen Musikfestivals „Campus do Jordao", daraufhin international Konzerte. Studium Klavier in Freiburg und Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler" in Berlin. Geboren 1974 in Kyoto/Japan.
 
Alexander Hollensteiner
Sparte: Intendanz
Dramaturg und Leiter der Programmplanung der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Gründer der Musikalischen Sommerakademie Schloss Königs Wusterhausen. 2003/04 Organisationsleitung des Festivals „Inventionen“ des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Assistenz beim „Ultraschall-Festival“ für Neue Musik in Berlin (2003) und Spielstättenleitung der „Berliner Festwochen“ (2002). 2000-2001 freie Mitarbeit beim Internetportal „ovivo.de“, Berlin. Eigene Praxis-Lehrveranstaltung zum Thema „Produktion eines Musikjournals im Hörfunk“ (1999). M. A. der Musikwissenschaft, Humboldt-Universität Berlin. Geboren 1977 in Braunschweig.
 
Tobias Kratzer
Sparte: Regie
Seit 2004 Studium der Musiktheater- und Schauspielregie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Dort Inszenierungen von Wildes „The Importance of Being Earnest“ (2005), Brecht/Weills „Die sieben Todsünden“ (2006) und Verdis „La Traviata“ (2006). Seit 2002 kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Bühnen- und Kostümbildner R. Sellmaier. Stipendiat der ersten Masterclass Schauspiel der Salzburger Festspiele (2002), Finalist des zweiten Europäischen Opernregiepreises zu Marschners „Hans Heiling“ (2003) sowie Förderpreis beim Grazer Ring Award für die Konzeption von Mozarts „Le nozze di Figaro“ (2005). 2004 M.A. der Kunstgeschichte und Philosophie. Geboren 1980 in Landshut.
 
Florian Lutz
Sparte: Regie
Regie u. a. von Glucks „Orfeo ed Euridice“ am Theater Altenburg-Gera (2006), Saint-Saens’ „Die gelbe Prinzessin“ (deutsche Erstaufführung) an der Neuköllner Oper in Berlin (2005), Rossinis „Gelegenheit macht Diebe“  (2005) am Saalbau Neukölln in Berlin sowie 2003 Ionescos „Die kahle Sängerin“ im Theaterhaus Köln. 2005 Schauspieler und Pianist in Kagels „Présentation pour deux“ (Regie: M. von zur Mühlen) am HAU 2 Berlin. 2003 Regieassistenz und dramaturgische Mitarbeit bei Strauss’ „Die Ägyptische Helena“ am Aaltotheater Essen (Regie: G. Pilz). 2000-2006 Studium der Philosophie, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität Berlin. Geboren 1979 in Köln.
 
Mark Moebius
Sparte: Komposition
In der Spielzeit 2007/08 „Komponist für Heidelberg“, Auftragswerk dort u. a. „Pinienkerne wachsen nicht in Tüten“(Oper nach einem Libretto von Paula Fünfeck; UA November 2007). Weitere Arbeiten für Musiktheater u. a. „Psyche and Delia“ (Libretto von Gerd Stern); „Idilia“ (UA Koblenz 2006); „Polarlicht“ (UA Rheinsberg, 2004). Auftragswerke u. a. für das Münchner Kammerorchester (UA 2007) und die Gächinger Kantorei (2006). Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung (2005) und des Freistaates Bayern (2000-2001), 2002 Gewinner des Wettbewerbs „Neue Oper“ der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Studium der Komposition bei H.-J. von Bose in München und H. Zender in Frankfurt am Main. Geboren 1973 in Summit, New Jersey/ USA.
 
Janina Moelle
Sparte: Dramaturgie
Herbst 2007 Produktionsdramaturgie zur UA von Mark Moebius’ „Pinienkerne wachsen nicht in Tüten“, Theater Heidelberg. Seit 2006 Kuratorin und Pressearbeit für das Forum Zeitgenössischer Musik Leipzig, seit 2005 Promotion zum zeitgenössischen Musiktheater bei Prof. S. Klotz. 2003 Regieassistenz bei Harneits  „Der jüngste Tag ist jetzt“ (UA), 2002 Dramaturgiehospitanz bei Kleins „Arabische Pferde“ (UA, „zeitopern“ der Staatsoper Hannover). Regieassistenz „Ensemble Weil“, Berlin. Studium der Musik (Grand Rapids/Michigan), Musiktheater-Regie (HfM „Hanns Eisler“) und Musikwissenschaft (HU Berlin), Arts du spectacle (Université Paris X). M.A. der Theater- und Musikwissenschaft, Universität Leipzig. Geboren 1977 in Göttingen.
 
Carolin Nordmeyer
Sparte: Dirigieren
2. Kapellmeisterin und Studienleiterin am Theater Bielefeld, zuvor dort Kapellmeisterin, Studienleiterin und Assistentin des GMD (2003-2005) sowie Kapellmeisterin und Solorepetitorin (2001-2003). Eigene Produktionen in Bielefeld u. a. Scarlattis „Griselda“ (ML; Premiere: April 2008) und Glucks „Orfeo ed Euridice“ sowie Dirigate, u. a. Strawinskys „Le Sacre du Printemps“. Gastdirigentin für die Rheinische Orchesterakademie Mainz und das LJO Saarland. Seit 2003 Leitung des Märkischen Jugendsinfonieorchesters. Gründung des Freien SinfonieOrchesters Bielefeld (2003). Studium Dirigieren, Horn und Korrepetition (Hochschule für Musik Detmold und Conservatoire Nationale Supérieur de Musique, Paris). Geboren 1975 in Freiburg im Breisgau.
 
Karola Obermüller
Sparte: Komposition
Zusammenarbeit u. a. mit RSO Saarbrücken, Ensemble Intercontemporain, Arditti Quartett, Nouvel Ensemble Moderne, ensemble phorminx, KlangKonzepteEnsemble. 2007 UA der Oper „Dunkelrot", Auftragswerk des Staatstheaters Nürnberg. Weitere Auftragswerke u. a. für den Nürnberger IPPNW-Kongress und die Fromm Music Foundation (USA). Finalistin für den Berliner Opernpreis 2008. Darmstädter Musikpreis 2006, Bayerischer Jugendpreis 2001, ASCAP Award und New York Musicians Prize. Stipendiatin der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt und des Centre Acanthes, seit 2003 Stipendium der Harvard University für eine Promotion in Komposition. Meisterkurs am IRCAM,  Paris. Geboren 1977 in Darmstadt.
 
Maria-Christina Plieschke
Sparte: Intendanz
Seit 2003 Studium der Musikwissenschaft sowie seit 2005 Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Köln. 2005 Assistenz der künstlerischen und organisatorischen Leitung von „Jeunesse Moderne“ in Weikersheim und München, zuvor Assistenz der Operndramaturgie für die Produktionen „Satyagraha“ und „Aus einem Totenhaus“ am Theater Bonn (2004). Seit 2005 Assistenz am Lehrstuhl für Historische Musikwissenschaft an der Universität Köln. Redaktionelle Mitarbeit für die NMZ und für das Internetportal „klassik.com“ in Köln. Landespreisträgerin bei „Jugend musiziert“ im Fach Violine, Streichquartett sowie Violine und Klavier. Ausgebildet in Flamenco-Tanz, klassischem Ballett und Stepptanz. Geboren 1983 in Köln.
 
Lucas Reuter
Sparte: Dramaturgie
In der Spielzeit 2007/08 u. a. Produktionsdramaturgie am Prinzregententheater München bei Glucks „Die Pilger von Mekka“ (Regie: V. Nemirova). 2006 Hospitant bei der Produktion „Madama Butterfly“ an der Staatsoper Stuttgart (Dramaturgie: K. Zehelein). Zuvor Hospitant in der Dramaturgie des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. 1999-2003 mehrfach Preisträger bei „Jugend musiziert“ in den Kategorien Solo Flöte und Kammermusik, 2002 Preisträger beim Wettbewerb „Jugend komponiert“. Autor von Rundfunksendungen beim BR und SWR. Studium der Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Geboren 1983 in Stuttgart.
 
Juliane Scherf
Sparte: Regie
Seit 2001 Studium der Angewandten Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. 2007 Diplominszenierung „PLASTIK.Tanzfigurationen nach Oskar Schlemmer“, TiL/Stadttheater Gießen. Regiearbeiten: 2005 „viAndante“, Bologna, 2004 „f i g u r a u m“. 2005 Szenische Einrichtungen für „Sequenza V“ von Berio sowie 2006 für „Codice Ovvio“ von Antonioni (UA im Schauspiel Frankfurt). Regieassistenzen u. a. 2006 bei „fremd“ von H. Thomalla, Staatsoper Stuttgart (Regie: H.-W. Kroesinger) und 2004 bei „Il sapore dell´acqua“, Bologna (Regie: P. Floridia). 2006 Stipendiatin des „Forum Neues Musiktheater“, Staatsoper Stuttgart. 2004/05 Stipendiatin des DAAD. Geboren 1980 in Stuttgart-Bad Cannstatt.
 
Elena Tzavara
Sparte: Regie
Eigene Regiearbeiten 2007: u. a. Bizets „Carmen“, Théâtre Musical du Châtelet in Paris (Neueinstudierung von M. Kusejs Berliner Inszenierung) und Donizettis „Emilia di Liverpool“ in Liverpool. Regieassistenz bei den Salzburger Festspielen 2007 bei „Benvenuto Cellini“ (Regie: Ph. Stölzl), 2005/06 ebenfalls Mitarbeit in Salzburg. 2003-2005 Spielleiterin an der Staatsoper unter den Linden, Berlin. 2002/03 Mitarbeit im Künstlerischen Betriebsbüro und Regieassistenz bei den Osterfestspielen in Salzburg sowie Produktionsleiterin für die RuhrTriennale. Stipendiatin des Deutsch-Französischen Kulturrates. Diplom Musiktheater-Regisseurin, Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, Berlin. Geboren 1977 in Hamburg.
 
Witolf Werner
Sparte: Dirigieren
Seit 2005 Assistent des Generalmusikdirektors, Kapellmeister und Solorepetitor am Theater Bielefeld. Dirigat u. a. von Zemlinskys „Der Kreidekreis“. Spielzeit 2004/05 Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Dortmund. Im Rahmen des Studiums musikalische Leitung der Einstudierung „Das schlaue Füchslein“ von Janácek. 1990-1998 zahlreiche Preise bei „Jugend musiziert“ auf Regional- und Landesebene in den Sparten Klavier solo und Klavierbegleitung. Leitung von Kinderkonzerten und Jugendorchestern sowie Betreuung von Sinfoniekonzerten. 1997 Trude-Fischer-Förderpreis für junge Künstler. Studium Orchesterdirigieren bei M. Luig an der Musikhochschule Köln (Diplom mit Auszeichnung 2004). Geboren 1978 in Mönchengladbach.
 
Martin Wolter
Sparte: Dirigieren
2008 Assistent von Valery Gergiev, Einstudierung „Król Roger“ (Szymanowski), Mariinsky Theater St. Petersburg und Edinburgh Festival; Finalist RNCM Competition Manchester. Assistent Nationaltheater Weimar: „Midsummernight’s Dream“ (Britten). Musikalischer Leiter Reiseoper SüdWest. Seit 2007 Music Fellow, Durham University, Promotion zum PhD. Dirigierte u. a. Stuttgarter Philharmoniker, Lettisches Nationalorchester, Westsächsisches Sinfonieorchester. Meisterkurse u. a. bei J. Tate und H. Rilling. Stipendiat Evangelisches Studienwerk, Max Kade Foundation, New York. Studium in Hannover, Danzig (bei GMD J. Przybylski, Opera Baltycka), Master’s Indiana University, Bloomington, USA. Geboren 1981 in Bremen.
 
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