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Die Zeit des Wartens ist vorbei: Eine Fachjury wählte unter den 390 Teilnehmern der Endrunde des Wettbewerbs die überzeugendsten Beispiele dafür aus, wie Schulen und Kulturinstitutionen zusammen arbeiten können. Die Deutsche Bank Stiftung vergibt 2008 erstmals einen Sonderpreis für Interkulturellen Dialog.
Im vierten Jahr des Wettbewerbs, der von der Deutsche Bank Stiftung und der Kulturstiftung der Länder ausgeschrieben wird, haben sich über tausend allgemeinbildende Schulen mit kulturellen Projekten beworben. Sieben Fachjurys in den Sparten Bildende Kunst, Architektur und Kulturgeschichte, Film und Neue Medien, Literatur, Musik, Musiktheater, Tanz und Theater wählten unter den 390 Teilnehmern der Endrunde die überzeugendsten Beispiele dafür aus, wie Schulen und Kulturinstitutionen innovativ und nachhaltig zusammen arbeiten können.
Bei den Gewinnern sind in diesem Jahr auffällig viele Ganztagsschulen vertreten. Neben Grundschulen, Gymnasien, Gesamt-, Real- und Hauptschulen gehören auch vier Förderschulen mit ihren Projekten zu den Preisträgern. Auch das Spektrum der Kulturpartner ist breit gestreut: Kleinere Musik- und Jugendkunstschulen oder Stadtteil-Kultureinrichtungen sind darunter, aber auch namhafte Kultureinrichtungen wie die Semperoper in Dresden oder das Deutsche Symphonie Orchester Berlin.
Filmausschnitt aus dem Knetanimationsfilm „Carl der Postmann“ der Klasse 6b des Max-Slevogt-Gymnasiums in Landau
Die Deutsche Bank Stiftung ist Hauptförderer dieser Initiative der Kulturstiftung der Länder. „KINDER ZUM OLYMP! hat sich längst als Leuchtturm der kulturellen Kinder- und Jugendbildung etabliert und spornt Schulen und Kulturpartner zu neuen Ideen an“, erläutert Michael Münch, Vorstand der Deutsche Bank Stiftung. „Wir freuen uns über die Vielzahl der spannenden Projekte, die zum Wettbewerb eingereicht wurden und die das kulturelle und musische Engagement vieler Schulen dokumentieren.“
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Eine Märchenerzählerin mit Erstklässlern der Anna-Lindh-Schule in Berlin-Wedding beim Projekt „Sprachlos?“
Der mit 5.000 Euro dotierte Sonderpreis für Interkulturellen Dialog der Deutsche Bank Stiftung geht nach Hamburg. In ihrem Projekt „Bir varmis, bir yokmus – es war einmal, es war keinmal“ haben Grundschüler einer bilingualen deutsch-türkischen Klasse der Heinrich-Wolgast-Schule gemeinsam mit dem Kulturladen St. Georg ein eigenes Musical entwickelt, das die Erlebnisse und Erfahrungen der Kinder auf einer Schulreise nach Istanbul authentisch und witzig thematisiert und fantasievoll weiterspinnt. Es wird und das komplett zweisprachig auf die Bühne gebracht.
Die 30 Preise in Höhe von jeweils 1000 Euro sowie zwei Sonderpreise für die unterschiedlichen Altersgruppen und Schulformen werden am 19. September 2008 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin überreicht.
Im Vorfeld zeichnen die Deutsche Bank Filialen jeweils vor Ort jedes Gewinnerprojekt noch einmal zusätzlich mit 1000 Euro aus. Diese Preise sind für die Fortführung des Projektes oder für weitere Kulturprojekte der jeweiligen Schule gedacht und unterstreichen das regionale kulturelle Engagement der Bank.
Weiterführende Links
www.kinderzumolymp.de
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