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Ende der 1990er Jahre erkannte die Deutsche Bank Stiftung die Notwendigkeit, Wirtschaftsthemen in den Lehrplänen und Projekten der Schulen fester zu verankern. Mit „Jugend – Schule – Wirtschaft“ unterstützte sie fast zehn Jahre lang ein grenzüberschreitendes, europäisches Bildungsprojekt.
1998 begründete die Stiftung gemeinsam mit dem IZOP-Institut mit „Jugend – Schule – Wirtschaft“ eine internationale Initiative zur ökonomischen Bildung, in deren Rahmen Schülerinnen und Schüler zu regionalen Wirtschaftsthemen recherchieren und ihre Ergebnisse in der Lokalzeitung und einer Facharbeit vorstellen.
Dabei blieb „Jugend – Schule – Wirtschaft“ nicht auf die Grenzen der nationalen Bildungspolitik beschränkt: Mit der Einbeziehung der mittelosteuropäischen Länder wurde daraus ein grenzüberschreitendes, europäisches Bildungsprojekt. Nach dem Start in den neuen Bundesländern wurde der Wettbewerb bereits im Folgejahr auf die gesamte Bundesrepublik, 2001 auf Polen, Ungarn und Tschechien und 2003 auch auf die Slowakei und Slowenien ausgedehnt. In dieser Zeit haben rund 15.000 Schülerinnen und Schüler und 1.000 Lehrer an dem Projekt teilgenommen. Mehrere tausend Arbeiten wurden erstellt und fanden Eingang in die Berichte der Zeitungen.
Regionalwirtschaftliche Fragen wurden zu länderübergreifende Themen erweitert, die Schülerinnen und Schüler konnten sich gegenseitig über Grenzen hinweg besuchen und in der Region ihrer Partnerschule zu ihrem Facharbeitsthema recherchieren. Dieser Austausch schärfte den Blick für die Rahmenbedingungen in der regionalen Wirtschaft und Politik und förderte zugleich das Verständnis für die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Gegebenheiten des Partnerlandes.
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Die Gewinner 2007 des Wettbewerbs „Jugend – Schule – Wirtschaft“.
Interkultureller Austausch, gegenseitige Toleranz, ein geschärfter Blick für die wirtschaftliche Durchdringung vieler Lebensbereiche und nicht zuletzt gute Fremdsprachenkenntnisse sind die gewünschten – und erreichten - Folgen des Projekts. Die persönlichen Begegnungen der Schülerinnen und Schüler mit ihren europäischen Nachbarn haben Brücken für den Dialog in Europa gebaut – so das Motto des Projekts.
Nach dieser fast zehnjährigen Erfolgsgeschichte, mit der wichtige bildungspolitische Anregungen gegeben wurden, wendet sich die Stiftung jetzt neuen Projekten zu – etwa dem „Studienkompass“. Im Herbst 2007 wurde dieser gemeinsam mit der „Stiftung der Deutschen Wirtschaft“ gestartet: Eine Förderinitiative, die Jugendliche aus nicht akademisch gebildeten Familien zum Studium ermutigt und ihre Studienchancen konkret verbessert. Im Rahmen des Projekts „Finanzielle Allgemeinbildung“ besuchen weiterhin Mitarbeiter der Deutschen Bank Schulklassen und stehen als Experten für praktisches Finanzwissen zur Verfügung, das Förderprogramm „START“ verbessert die schulischen und beruflichen Entwicklungschancen von jungen Menschen aus Einwanderfamilien durch individuelle Förderung.
Weitere Informationen
„Jugend – Schule – Wirtschaft“-Brief Nr. 35
[PDF / 2,48 MB]
„Jugend – Schule – Wirtschaft“-Brief Nr. 36
[PDF / 1,72 MB]
„Jugend – Schule – Wirtschaft“-Brief Nr. 37
[PDF / 2,54 MB]
Finanzielle Allgemeinbildung
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Förderprogramm START
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Weitere Bildungsprojekte
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