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InselPerspektiven 
Die Sonne – Brennpunkt der Kulturen der Welt
Zwischen Wissenschaft und Weltanschauung: Die InselPerspektiven 2008 erörtern die religiöse und mythologische Bedeutung der Sonne in alten Kulturen.
„Die Sonne – Brennpunkt der Kulturen der Welt“ lautet das Motto der InselPerspektiven im Jahr 2008. In mehreren Veranstaltungen diskutieren Forscher die Bedeutung der Sonne im religiös-mythologischen Kontext alter Kulturen.
Die Veranstaltungsreihe
2008 stehen die InselPerspektiven ganz im Zeichen der Sonne: Die Veranstaltungsreihe spannt den Bogen weit über die Kulturen Mesopotamiens, Ägyptens, Griechenlands und Roms, der Spätantike und des frühen Christentums, der Bronzezeit, Indiens sowie der Maya, Azteken und Inka. Thematisiert werden das Selbstbild dieser Kulturen und deren Verständnis der Sonne als göttlicher Macht sowie Aspekte der Solarisierung von Religion und Macht. Zugleich diskutiert die Reihe auch Fragen der Wissenschaftsgeschichte, der Geschichte der Astronomie sowie der Paläo- bzw. Archäoastronomie.
Die Berliner Museumsinsel, Veranstaltungsort der „InselPerspektiven“
© Photo: euroluftbild.de
Bereits seit 2001 halten auf Einladung der Deutsche Bank Stiftung namhafte Wissenschaftler Vorträge an wechselnden Orten auf der Berliner Museumsinsel. Auf diese Weise begleitet die Stiftung die Sanierung der Museen im Rahmen des „Masterplans“ und regt zur Auseinandersetzung mit dem großartigen kulturellen Erbe wie auch mit den Zukunftsfragen der Museumsinsel an.
 
Hochkarätiges Podium: Diskussion zu „Architektur und Politik“ im März 2007
© Photo: Jens Liebchen
In den Jahren 2006 - 2007 lautete das übergreifende Thema der InselPerspektiven „Archäologie Universal“. In mehreren Veranstaltungen gab es Projektpräsentationen aktueller Feldforschung und im Anschluss daran Gespräche mit den Kooperationspartnern in den Gastländern.
Neue Perspektiven für die Archäologie: Großes Interesse beim Publikum der „InselPerspektiven“
© Photo: Jens Liebchen
Die Berliner Museumsinsel, 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt, gilt als das weltweit größte Universalmuseum. Anders als die damaligen königlichen Stiftungen oder Sammlungen gehen die Berliner Museumsgründungen in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf wissenschaftliche Leistungen und Erfolge zurück. Nach dem Neuen Museum, der Alten Nationalgalerie und dem Kaiser-Friedrich-Museum (dem heutigen Bode-Museum) stellte die Eröffnung des Pergamonmuseums 1930 den Abschluss der Bauaktivitäten dar.
Weitere Termine 2008:
Mittwoch, 9. Juli 2008
Sonnenkult und Astronomie im alten und frühmittelalterlichen Indien
Vorträge von Heinrich von Stietencron und Karl-Heinz Golzio

Mittwoch, 17. September 2008
Die präkolumbischen Kulturen Meso- und Südamerikas: Maya, Azteken und Inka
Vorträge von Maria Gaida, Viola König,
Manuela Fischer

Mittwoch, 15. Oktober 2008
Podiumsdiskussion:
Die Sonne zwischen Wissenschaft
und Weltanschauung

Teilnehmer: Michael Stix, Harry Nussbaumer
Eva Cancik-Kirschbaum, Claus-Peter Haase
Viola König, Martin Maischberger
Gesprächsleitung: Thomas Macho

Alle Veranstaltungen finden im Pergamonmuseum statt und beginnen um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsflyer 2008 [PDF / 906 KB]
Inselperspektiven Archiv 2002–2007 [mehr]
Weitere Informationen
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Weiterführende Links
www.museumsinsel-berlin.de [mehr]

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