In der Nachkriegszeit zeigt sich eine nicht weniger interessante Bandbreite: So waren unter anderem Georg Baselitz, Markus Lüpertz und Thomas Virnich Preisträger der Villa Romana. In den neunziger Jahren wurden Künstler wie Karin Sander, Dellbrügge und de Moll mit dem Stipendium ausgezeichnet. Zweifellos gehört es zu den Qualitäten des Villa Romana-Preises, dass er oft zukunftsweisend am Beginn einer internationalen Karriere stand.
Einen besonderen Genuss für Kunst- und Musikliebhaber bot eine Soiree im Dezember 2005: Während des Rundgangs zur Geschichte des Künstlerhauses erwarteten die Besucher in einzelnen Sälen musizierende Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums Belvedere, das seit vielen Jahren von der Deutsche Bank Stiftung unterstützt wird. Den Auftakt bildete ein Violinsolo von Johann Sebastian Bach, es folgten Werke von verschiedenen Komponisten des 20. Jahrhunderts wie etwa von Astor Piazolla.
Ausstellungskatalog:
Thomas Föhl, Gerda Wendermann (Hrsg.):
Ein Arkadien der Moderne? 100 Jahre Künstlerhaus Villa Romana in Florenz
355 S.; 392 Abbildungen, davon 127 in Farbe
Berlin 2005 (G+H Verlag), ISBN 3-931768-85-6