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Auch 2007 wurde der Deutsche Bank Stiftung Jugend-Kunst-Preis vergeben. Am 12. November 2007 hat Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff in Duisburg die Preisträger des Projekts „Jugend interpretiert Kunst 2007“ ausgezeichnet und die Ausstellung mit den Arbeiten aller diesjährigen Teilnehmer eröffnet.
Die Jury um Bazon Brock und Markus Lüpertz hat sich auch 2007 ihre Entscheidung nicht leicht gemacht und aus den 20 eingereichten, durchweg interessanten und anregenden Schülerarbeiten mehrheitlich die drei diesjährigen Gewinner ermittelt. Der 1. Preis in Höhe von 5.000 Euro ging an das Diesterweg Gymnasium Plauen für die Arbeit „Der Mensch steht im Mittelpunkt“.
1. Preis des Deutsche Bank Stiftung Jugend-Kunst-Preises 2007: „Der Mensch steht im Mittelpunkt“
© Photo: MKM
Das Werk führt unterschiedliche Medien zu einer komplexen Rauminstallation zusammen. Die Schüler, so die Jury, haben es besonders überzeugend verstanden, das Museumsangebot zu nutzen und sich intensiv mit den ausgestellten Werken auseinanderzusetzen, ohne dass dabei die individuelle Kreativität in den Hintergrund tritt. Mit ganz eigenen Ideen reagierten sie auf die musealen Künstlerpositionen und integrieren ebendieses Rezeptionsverhalten auf ironische Weise in die Arbeit. Entstanden ist so eine spielerische und intelligente Betrachtungsweise der heutigen Kunst. Den 2. Preis in Höhe von 2.000 Euro erhielt das Städtische Gymnasium Ochtrup für die Arbeit „Chaos und Ordnung“. Überzeugt hat die Jury die gelungene Symbiose zwischen inhaltlicher Auseinandersetzung und handwerklicher Umsetzung. Besonders originell ist der Ansatz der Schüler, sich selbst in Holz zu verewigen, was zu verblüffenden Portraitleistungen geführt hat.
3. Preis: „Jeff / Klappstuhlfilme und Versuche zu Stephan Balkenhols ‚Hexagon und Fries’“
© Photo: MKM
Der 3. Preis in Höhe von 1.000 Euro ging an das Otto-Hahn-Gymnasium in Bergisch Gladbach für die Arbeit „Jeff / Klappstuhlfilme und Versuche zu Stephan Balkenhols ‚Hexagon und Fries’“. Die Beziehung zwischen Innenwelt (Museum) und Außenwelt wird anhand des Motivs „Stuhl“ filmisch inszeniert.
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Freuten sich über ihren Gewinn: Die Schülerinnen des Diesterweg Gymnasiums Plauen
© Photo: MKM
Die Deutsche Bank Stiftung richtet den Wettbewerb in Kooperation mit dem Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg sowie der Stadt Duisburg aus. Ziel ist es, den Jugendlichen einen Weg zur aktiven, kreativen Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst zu weisen. Die Entwicklung eigenständiger Positionen in Bezug auf aktuelle künstlerische Fragestellungen und Ausdrucksformen wird durch das eigene kreative Tun auf besondere Weise gefördert.
2. Preis: „Chaos und Ordnung“
© Photo: MKM
Aus bundesweit 3.000 Gymnasien, Real- und Gesamtschulen wurden 20 Klassen ausgelost, die an dem Wettbewerb teilnehmen durften. Sie waren eingeladen, einen Tag im Museum Küppersmühle für Moderne Kunst zu verbringen. Gemeinsam mit ihren Lehrern und der Kunstpädagogin des Museums haben sie die ausgestellten Exponate – u.a. Werke von Georg Baselitz, Candida Höfer, Jörg Immendorff, Anselm Kiefer, Markus Lüpertz und Rosemarie Trockel – kennen gelernt und waren aufgefordert, diese kreativ zu interpretieren.
Für die Gestaltung ihrer eigenen Werke hatten die Klassen zwei Monate Zeit. Die Wahl des Mediums und der Thematik waren frei; erwartet wurde allerdings, dass alle Schüler beteiligt waren und ein gemeinsames künstlerisches Konzept für ihre Arbeit entwickelt haben.
Weitere Informationen
Polnischer Kunstpreis „Views“
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Villa Romana
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Weitere Kunstprojekte
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Weiterführende Links
www.museum-kueppersmuehle.de
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